Eröffnung des Refugee Welcome Centers in Hamburg

Bewegungsfreiheit wird gefordert.

Am 1. Mai 2014 besetzen Unterstützerinnen und Unterstützer der Gruppe „Lampedusa in Hamburg“ die leerstehende ehemalige Grundschule in der Laeiszstraße. Sie eröffneten dort ein Refugee Welcome Center, um deutlich zu machen, dass in Hamburg passende Räumlichkeiten vorhanden sind um Flüchtlinge menschlich in Empfang zu nehmen und ihnen auch Raum zur Selbstorganisation zu geben.

Nachdem die Polizei die Besitzverhältnisse des Gebäudes geklärt hatte und eine Anzeige der zuständigen Behörde vorlag, stellte sie den Besetzern ein Ultimatum. Gegen 21 Uhr verließen alle Personen ohne Zwischenfälle das Refugee Welcome Center. Anschließend demonstrierten bis zu 800 Menschen durch das Karoviertel. In den folgenden Tagen fanden weitere Treffen und Aktionen statt, um der Forderung nach einem Willkommenszentrum für Flüchtlinge Nachdruck zu verleihen.

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