Hamburg sieht rot: Revolutionäre 1. Mai-Demonstration 2015

Die Demo macht sich auf den Weg.

In Hamburg fanden 2105 zwei revolutionäre 1. Mai-Demonstration statt. Eine sollte an der Feldstraße beginnen und durch die Innenstadt zum Millerntor ziehen. Die zweite Demo in Altona stand unter dem Motto „Hamburg sieht rot“ und sollte auf der Reeperbahn enden. Sie erreichte auch ihr Ziel, während die andere schon nach wenigen Metern von der Polizei gestoppt und aufgelöst wurde.

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Direkt nach dem Start am Altonaer Bahnhof zündeten die Demonstranten Rauchbomben und Feuerwerkskörper, die Polizei hielt sich zurück und fuhr erst am Altonaer Rathaus Wasserwerfer auf. Die Demonstration blieb mit einem Sicherheitsabstand stehen und leistete der Aufforderung die Vermummung abzulegen, keine Gegenstände mehr zu werfen und keine Pyrotechnik mehr abzubrennen folge.

In der Königsstraße plünderten einige Demonstranten eine Tankstelle, die daraufhin von einer BFE-Einheit gesichert wurde. Als diese wieder dabei war sich durch die Demonstranten auf dem Fußweg nach vorne zu drängeln entstand eine Auseinandersetzung, die sehr schnell eskalierte. In der Folge stürmte die Polizei in die Demonstration, zerstreute sie und nahm mehrere Personen fest.

Demonstration zieht trotz Wasserwerfereinsatz bis zur Reeperbahn

Obwohl die Wasserwerfer zum Einsatz kamen, konnten sich die Demonstranten wieder sammeln und ihren Weg bis zur Reeperbahn fortsetzen. Dort endete die Demonstration auf Höhe der Großen Freiheit und ging nicht bis zum Spielbudenplatz weiter. Während des Abzugs der ehemaligen Teilnehmer kam es noch zu kleineren Auseinandersetzungen mit durch die Gegend ziehenden BFE-Einheiten.

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