AFD in Hamburg: Kundgebung statt Demonstration

Die AFD wollte am 31. Oktober 2015 eigentlich mit einer Demonstration durch die Hamburger Innenstadt ziehen. Gegendemonstranten blockierten allerdings die Strecke, so dass die rechtspopulistische Partei nur eine Kundgebung am Hauptbahnhof abhalten konnte.

Etwa 500 Teilnehmer fanden sich bei der AFD-Veranstaltung an der Seite des Museums für Kunst und Gewerbe ein, um unter anderen den Worten der Parteivorsitzenden Frauke Petry zu lauschen. Über 1.000 Gegendemonstranten protestierten in direkter Nähe, nur getrennt durch eine Polizeikette und blockierten allein durch ihre Anwesenheit den geplanten Weg der AFD-Demonstration.

Die Polizei konnte ein direktes Aufeinandertreffen verhindern und so blieb es von einigen wenigen Wurfgeschossen abgesehen beim verbalten Schlagabtausch. Um die geplante Demonstration durch die Hamburger Innenstadt zum Gänsemarkt durchzusetzen, hatten die Ordnungshüter trotz zweier Wasserwerfern nicht genügend Kräfte vor Ort.

So verschwanden nach knapp drei Stunden die AFD-Anhänger und auch die rund 30 bis 40 Neonazis und Burschenschafter unter ihnen zügig in der U-Bahn.

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