Lytro

Lichtfeldfotografie

Lytro Illum: Fotografieren wie in der Zukunft

Die Lytro Illum liefert „lebendige Fotos“ bei denen sich der Fokuspunkt und der Blickwinkel nachträglich verändern lassen. Mit ihr fotografiert man ganz anders als mit einer herkömmlichen Kamera. Noch ist die Zeit aber noch nicht wirklich reif für die Zukunftstechnologie meinen meine Kollegen Gerd und Katrin von CURVED. Dazu trägt auch der Hohe Preis der Kamera bei. Lytro sieht die Illum als Arbeitsgerät für Profis, doch noch können Profis mit ihren Bildern kein Geld verdienen.

Finanzierungsrunde: 40 Millionen Dollar für eine neue Lytrokamera

Das macht Hoffnung: Lytro hat bei einer Finanzierungsrunde insgesamt 40 Millionen US-Dollar eingesammelt. Das Geld stammt von dem neuen Investor North Bridge Venture Partners sowie den bisherigen Investoren Andreessen Horowitz, New Enterprise Associates (NEA) and Greylock Partners. Das Geld diene der offiziellen Pressemitteilung zufolge das Wachstum von Lytro anzuburbeln, Lichtfeldfotografie bekannter zu machen und neue Produkte zu entwickeln sowie neue Märkte zu erschließen. Im Klartext: Wir können hoffentlich schon 2014 mit einer neuen, verbesserten Lytrokamera rechnen, die dann hoffentlich auch ohne große Verzögerung in Deutschland erhältlich ist. Mit der Ringfoto-Gruppe ist bereits ein Vertriebspartner vorhanden – allerdings war die Lytrokamera eigentlich schon zum Marktstart in Deutschland veraltet und ihr Verkaufspreis hierzulande viel zu hoch.

Hack your DSLR: Lytro-Fotos mit einer Spiegelreflexkamera erstellen

Setup für DOF-changeable image

Für Bilder, deren Fokuspunkt sich nachträglich ändern lässt, ist die Lytro-Kamera nicht die einzige Wahl. Mit ein wenig Nachbearbeitung liefert jede Spiegelreflex- und jede andere Kamera, die Videos aufnimmt und über einen manuellen Fokus verfügt, Fotos mit variabler Scharfstellung. Das Hacker-Kollektiv „The Chaos Collective“ hat ein Programm geschrieben, dass aus einem kurzen Video ein Bild anfertigt bei dem sich der Fokuspunkt mit einem Mausklick ändern lässt. Hierzu ist lediglich eine Filmaufnahme nötig, bei der der Fokus manuell über alle Bildebenen gezogen wird. Ein Stativ kann dabei sehr hilfreich sein, ist aber kein muss. Auf der Projektwebseite lassen sich die Videos hochladen und werden in ein Bild konvertiert, das sich problemlos auf Webseiten einbinden lässt. (Die Anzeige funktioniert nicht in allen Browsern! Um genau zu sein habe ich die Bilder bisher nur in Chrome gesehen. Firefox, Opera und Safari zeigten nur die leeren Rahmen.) Die Software nimmt die Einzelbilder des Videos […]

Neues Theme und Lytroblog-Integration

Geschafft: Nach langer Suche und ein klein wenig Anpassungsarbeit hat noplacetohide.info ein neues Theme. Das Redesign läutet gleichzeitig eine thematisch Erweiterung des Blogs ein. Neben Fotos sollen hier in Zukunft auch Beiträge zu interessante (Neu-)Entwicklungen der Fotografie erscheinen: Instagram, Lytro und die Galaxy Camera lassen grüßen.

Bildergalerie vom SXSW

Das South by Southwest in Austin, Texas, ist schon länger viel mehr als nur ein Musikfestival, sondern inzwischen auch ein Mekka für Tech- und Internetfreaks. Da darf die neue Lytrokamera natürlich nicht fehlen und Interessierte konnten Touren mit ihr unternehmen. Eine Auswahl der Bilder findet sich in dieser Galerie.

Die Auslieferung der Lytro-Kamera hat begonnen – Testberichte erscheinen

Wer in den USA eine Lytro-Kamera vorbestellt hat, bekommt sie ab sofort ausgeliefert. Nach Europa liefert der Hersteller leider noch nicht offiziell aus. Wir müssen uns hier also noch gedulden, bis wir mit der Lichtfeldfotografie experimentieren können. Direkt nach der Auslieferung versorgen uns die US-Techblogs mit ersten ausführlichen Testberichten: David Pierce von The Verge ist von der Technologie begeistert, bemängelt allerdings die insgesamt nur durchschnittliche Bildqualität und wünscht sich ein besseres Display: Lytro review – You’ve never seen a camera like this before