Protest gegen EU-Flüchtlingspolitik – Trauer nach Schiffsunglücken im Mittelmeer

Bis zu 1.000 Menschen haben am Abend des 22. April 2015 in Hamburg gegen die EU-Flüchtlingspolitik demonstriert und um die Toten der Schiffsunglücke im Mittelmeer getrauert. Eine stetig wachsende Zahl an Demonstranten zog vom Neuen Pferdemarkt durch St. Pauli bis zum Hamburger Fischmarkt und skandierte dabei Parolen wie „Nie, nie, nie wieder Frontex“ oder „Stoppt die rassistischen Kontrollen“. Dort warfen sie Blumen in die Elbe gedachten mit einer Schweigeminute der Opfer der Schiffsunglücke im Mittelmeer. Nach dem Ende der Demonstration setzten kleinere Gruppen ihren Protest gegen die EU-Flüchtlingspolitik im Stadtteil fort. Die Polizei versuchte die Gruppen immer wieder zu zerstreuen und setzte dabei auch einzelne Demonstranten fest. Nein, Demonstranten haben keine Barrikaden gebaut. Die Außenmöblierung des Restaurants in den Tanzenden Türmen haben die Polizisten beiseite geräumt, um Platz für eine Festnahme und mehrere Personalienkontrollen zu haben.

NPD auf dem Gänsemarkt: Unspektakulär, bis die Polizei eine schlechte Idee hat

Die Wahlkampfkundgebung der NPD auf dem Hamburger Gänsemarkt verlief unspektakulär – bis die Hamburger Polizei eine sehr schlechte Idee hatte – die einige Wochen sogar personelle Konsequenzen hatte. Dieser Blogpost lag als Entwurf viel zu lange herum. Eigentlich wollte ich ihn gar nicht mehr veröffentlichen, aber durch die personellen Konsequenzen bei der Polizei, gibt es einen aktuellen Anlass, den ich natürlich mit einarbeite. NPD-Kundgebung ohne Außenwirkung Am 7. Februar 2015 war es nach mehreren Jahren wieder soweit: Die NPD hielt eine Kundgebung auf dem Gänsemarkt in der Hamburger Innenstadt ab. In den Wochen zuvor hatte die Nazi-Partei bereits Wahlkampfkundgebungen in Wandsbek und Nettelnburg durchgeführt. Die Hamburger Polizei hatte sich gut auf die Veranstaltung vorbereitet und den Platz weiträumig mit Hamburger Gittern abgesperrt. Zusätzlich standen über 1.000 Beamte, Wasserwerfer und die Reiterstaffel bereit. Dementsprechend ruhig verlief dann auch die Kundgebung der NPD. Die etwa 38 NPD-Anhänger waren von einigen Journalisten und […]