Demonstration

„Breite Soli“-Demonstration am 30. April

Breit Soli-Demo am 30. April 2016

Rund 1800 Menschen demonstrierten am 30. April 2016 vom Hamburger Schanzenviertel bis nach St. Pauli. Sie wollten hauptsächlich ihre Solidarität mit den Angeklagten im Prozeß nach der Besetzung eines Hauses in der Breiten Straße vor fast zwei Jahren ausdrücken. Aber auch der Schanzenhof, die verstärkten Polizeikontrollen auf St. Pauli und der abgebrannte Golden Pudel Club wurden thematisiert.

Hamburg sieht rot: Revolutionäre 1. Mai-Demonstration 2015

Die Demo macht sich auf den Weg.

In Hamburg fanden 2105 zwei revolutionäre 1. Mai-Demonstration statt. Eine sollte an der Feldstraße beginnen und durch die Innenstadt zum Millerntor ziehen. Die zweite Demo in Altona stand unter dem Motto „Hamburg sieht rot“ und sollte auf der Reeperbahn enden. Sie erreichte auch ihr Ziel, während die andere schon nach wenigen Metern von der Polizei gestoppt und aufgelöst wurde.

NPD auf dem Gänsemarkt: Unspektakulär, bis die Polizei eine schlechte Idee hat

Die Wahlkampfkundgebung der NPD auf dem Hamburger Gänsemarkt verlief unspektakulär – bis die Hamburger Polizei eine sehr schlechte Idee hatte – die einige Wochen sogar personelle Konsequenzen hatte. Dieser Blogpost lag als Entwurf viel zu lange herum. Eigentlich wollte ich ihn gar nicht mehr veröffentlichen, aber durch die personellen Konsequenzen bei der Polizei, gibt es einen aktuellen Anlass, den ich natürlich mit einarbeite. NPD-Kundgebung ohne Außenwirkung Am 7. Februar 2015 war es nach mehreren Jahren wieder soweit: Die NPD hielt eine Kundgebung auf dem Gänsemarkt in der Hamburger Innenstadt ab. In den Wochen zuvor hatte die Nazi-Partei bereits Wahlkampfkundgebungen in Wandsbek und Nettelnburg durchgeführt. Die Hamburger Polizei hatte sich gut auf die Veranstaltung vorbereitet und den Platz weiträumig mit Hamburger Gittern abgesperrt. Zusätzlich standen über 1.000 Beamte, Wasserwerfer und die Reiterstaffel bereit. Dementsprechend ruhig verlief dann auch die Kundgebung der NPD. Die etwa 38 NPD-Anhänger waren von einigen Journalisten und […]

Nur 35 Nazis hören NPD-Redner in Wandsbek

Und keiner hat sie gehört. Die NPD hat am 17. Januar 2015 eine Wahlkampfkundgebung in Hamburg-Wandsbek veranstaltet. Gehört hat die Reden außerhalb der Polizeiabsperrung nur niemand. Wie 13 andere Parteien befindet sich auch die Hamburger NPD im Wahlkampf vor der Bürgerschaftswahl am 15. Februar 2015. In diesem Zusammenhang stellt sie nicht nur Plakate auf, sondern veranstaltet auch Kundgebungen, wie am 17. Januar in Wandsbek. Insgesamt 35 Teilnehmer und Teilnehmerinnen fanden den Weg zum U-Bahnhof Wandsbek Markt. Dort standen sie gut beschützt in einem doppelten Polizeikessel, so dass die rund 400 Gegendemonstranten nur auf Hör- und Sichtweite heran kamen. Die Redebeiträge von Thomas Wulff („Der Euro ist die Fortführung des zweiten Weltkriegs mit anderen Mitteln“), Spitzenkandidat Lennart Schwarzbach und Nelia Kiss, die auf Listenplatz 2 kandidiert, waren aufgrund der lauten Gegenproteste außerhalb der Polizeiabsperrung nicht zu hören.

Solidarität mit Kobane: Demonstration gegen IS in Hamburg

Nachdem am Montag, den 6. Oktober 2014, die Angreifer des Islamischen Staats (IS) in die ersten Viertel von Kobane eindrangen und die kurdischen Verteidiger der Stadt in Straßenkämpfe verwickelten gingen Kurden in ganz Deutschland und Europa auf die Straße und forderten ein Eingreifen der europäischen Länder gegen die IS-Kämpfer. In Hamburg versammelten sie sich vor dem Rathaus. „Kobane ist nicht alleine! Stop IS – Stop Terror!“ stand auf dem Plakat, dass die Demonstranten mit sich führten. Am Montagabend versammelten sie sich spontan am Steindamm in St. Georg und zogen von dort durch die Innenstadt zum Rathaus und hielten dort eine Kundgebung ab. Im Wind flatterten Fahnen verschiedener kurdischer und türkischer Organisationen sowie mit dem Konterfei des ehemaligen PKK-Chefs Abdullah Öcalan. Auf dem Rathausmarkt versammelten 200 bis 300 Menschen und forderten die „Internationale Gemeinschaft“ zum Einschreiten gegen ein drohendes Massaker in Kobane auf. Konkret verlangten sie von der Bundesregierung nicht nur […]

Revolutionäre 1. Mai-Demonstration in Hamburg (2014)

Die Revolutionäre 1. Mai-Demonstration in Hamburg startete an der Feldstraße und endete nach einer Runde um das Heiligengeistfeld auch fast genau an dieser Stelle. Unterwegs wurde sie mehrfach von der Polizei angehalten, da Feuerwerkskörper gezündet und sie sowie andere Gegenstände auf die Beamten geworfen wurden. Auch die aufgefahrenen Wasserwerfer kamen zum Einsatz. An der Kreuzung Neuer Kamp / Pferdemarkt war endgültig Schluss und die Polizei löste die Demonstration mit Hilfe von Wasser, Schlagstöcken und Pfefferspray auf. Dagegen halfen auch die aggressiven Ansagen vom Lautsprecherwagen nicht mehr. Die parallele Besetzung des Refugee Welcome Center im Karoviertel verlief dagegen bis zum Ende friedlich.