Wahlkampf

NPD auf dem Gänsemarkt: Unspektakulär, bis die Polizei eine schlechte Idee hat

Die Wahlkampfkundgebung der NPD auf dem Hamburger Gänsemarkt verlief unspektakulär – bis die Hamburger Polizei eine sehr schlechte Idee hatte – die einige Wochen sogar personelle Konsequenzen hatte. Dieser Blogpost lag als Entwurf viel zu lange herum. Eigentlich wollte ich ihn gar nicht mehr veröffentlichen, aber durch die personellen Konsequenzen bei der Polizei, gibt es einen aktuellen Anlass, den ich natürlich mit einarbeite. NPD-Kundgebung ohne Außenwirkung Am 7. Februar 2015 war es nach mehreren Jahren wieder soweit: Die NPD hielt eine Kundgebung auf dem Gänsemarkt in der Hamburger Innenstadt ab. In den Wochen zuvor hatte die Nazi-Partei bereits Wahlkampfkundgebungen in Wandsbek und Nettelnburg durchgeführt. Die Hamburger Polizei hatte sich gut auf die Veranstaltung vorbereitet und den Platz weiträumig mit Hamburger Gittern abgesperrt. Zusätzlich standen über 1.000 Beamte, Wasserwerfer und die Reiterstaffel bereit. Dementsprechend ruhig verlief dann auch die Kundgebung der NPD. Die etwa 38 NPD-Anhänger waren von einigen Journalisten und […]

Nur 35 Nazis hören NPD-Redner in Wandsbek

Und keiner hat sie gehört. Die NPD hat am 17. Januar 2015 eine Wahlkampfkundgebung in Hamburg-Wandsbek veranstaltet. Gehört hat die Reden außerhalb der Polizeiabsperrung nur niemand. Wie 13 andere Parteien befindet sich auch die Hamburger NPD im Wahlkampf vor der Bürgerschaftswahl am 15. Februar 2015. In diesem Zusammenhang stellt sie nicht nur Plakate auf, sondern veranstaltet auch Kundgebungen, wie am 17. Januar in Wandsbek. Insgesamt 35 Teilnehmer und Teilnehmerinnen fanden den Weg zum U-Bahnhof Wandsbek Markt. Dort standen sie gut beschützt in einem doppelten Polizeikessel, so dass die rund 400 Gegendemonstranten nur auf Hör- und Sichtweite heran kamen. Die Redebeiträge von Thomas Wulff („Der Euro ist die Fortführung des zweiten Weltkriegs mit anderen Mitteln“), Spitzenkandidat Lennart Schwarzbach und Nelia Kiss, die auf Listenplatz 2 kandidiert, waren aufgrund der lauten Gegenproteste außerhalb der Polizeiabsperrung nicht zu hören.

Aus dem Fotoarchiv: “In Hamburg sagt man Tschüß”

Heute morgen starb  das Hamburger Wahrzeichen Heidi Kabel im Alter von 95 Jahren. Auch wenn die Stücke des Ohnsorg Theaters mich bisher nicht wirklich interessieren Anlass genug einen Tiefen Blick in das Fotoarchiv zu werfen. Es war der 31. August 2002: Gerhard Schröder (SPD) war Bundeskanzler und wollte es wieder werden. Zum Wahlkampf kam er nach Altona. Heidi Kabel sang zum Abschied: „In Hamburg sagt man ‚Tschüß‘ – Das heißt: Auf Wiedersehen.“ Eine passende Zeile zum heutigen Tag.